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    Start » Heizlast bei hoher Raumhöhe: Was sich rechnerisch ändert
    Auslegung

    Heizlast bei hoher Raumhöhe: Was sich rechnerisch ändert

    SebastianBy Sebastian20. Januar 2026Keine Kommentare11 Mins Read21 Views
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    Table of Contents

    Toggle
    • Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe: Was sich rechnerisch ändert
      • Warum die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe anders gedacht werden muss
      • Fläche vs. Volumen: Welche Bezugsgröße in der Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe zählt
      • Transmission: Mehr Außenfläche und große Verglasung – warum die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe oft hier kippt
      • Lüftungswärmeverluste und Infiltration: Der Sensibilitätsfaktor in der Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe
      • Thermische Schichtung und Komfort: Was die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe indirekt beeinflusst
      • Wärmepumpe auslegen: Welche Folgen die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe für Leistung, Vorlauf und Taktung hat
      • Praxisbeispiel mit Tabelle: So verändert die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe die Ergebnisse
      • Häufige Fehler und Best Practices: So wird die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe belastbar
      • Fazit: Mit sauberer Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe zur passenden Wärmepumpe

    Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe: Was sich rechnerisch ändert

    Hohe Decken wirken großzügig, modern und wertsteigernd – bis es um die Auslegung der Heizung oder Wärmepumpe geht. Denn sobald Räume deutlich höher sind als das „Standardmaß“ von rund 2,4 bis 2,6 Metern, verschieben sich die Stellschrauben der Wärmebedarfsrechnung. Genau hier entscheidet sich, ob eine Wärmepumpe später effizient und komfortabel läuft oder ob es zu typischen Problemen kommt: zu geringe Raumtemperaturen an kalten Tagen, unnötig hohe Vorlauftemperaturen, häufiges Takten oder eine Anlage, die auf dem Papier „passt“, in der Praxis aber nicht. Die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe ist deshalb kein Detail, sondern der zentrale Hebel für eine zuverlässige Planung.

    Rechnerisch ändert sich vor allem eines: Nicht nur die beheizte Grundfläche zählt, sondern das Verhältnis von Luftvolumen, Hüllfläche und Luftwechsel wird plötzlich deutlich relevanter. Gleichzeitig sind Komforteffekte wie thermische Schichtung (warme Luft sammelt sich oben) und die Wahl der Wärmeabgabe (Fußbodenheizung, Wandheizung, Heizkörper, Gebläsekonvektoren) eng mit der Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe verknüpft. Dieser Artikel zeigt Ihnen praxisnah, was sich rechnerisch wirklich ändert, welche Formeln und Parameter in der Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe besonders sensibel sind, und wie Sie die Ergebnisse so interpretieren, dass Ihre Wärmepumpe korrekt dimensioniert wird.


    Warum die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe anders gedacht werden muss

    Die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe unterscheidet sich nicht, weil Physik plötzlich andere Regeln hat, sondern weil sich die Gewichte der Einflussfaktoren verschieben. Bei normaler Raumhöhe kann man viele Gebäude mit ähnlichen Daumenregeln grob vororientieren, ohne sofort gravierend daneben zu liegen. Bei 3,2 m, 4 m oder mehr ist diese „Toleranz“ deutlich kleiner – denn kleine Annahmefehler bei Luftwechsel oder Hüllflächen wirken überproportional.

    Der erste Punkt ist das Luftvolumen: Mehr Raumhöhe bedeutet mehr Luftmasse, die temperiert werden muss. In einer normativen Heizlast wird zwar nicht „Luft aufheizen“ als einmalige Energiemenge gerechnet, sondern der kontinuierliche Wärmeverlust über Lüftung/Infiltration. Dennoch führt mehr Volumen häufig zu höheren Lüftungswärmeverlusten, weil der Luftwechsel in 1/h (Luftwechselrate) auf das Raumvolumen wirkt. Der zweite Punkt ist die Gebäudehülle: Hohe Räume haben oft mehr Außenwandfläche, größere Fensterfronten oder sogar Galerien mit zusätzlicher Verglasung – alles Bauteile, die Transmission erzeugen. Drittens kommt die Praxis hinzu: In hohen Räumen ist die Temperaturverteilung selten homogen. Wenn oben 2–3 Kelvin „verschwinden“, fühlt sich der Aufenthaltsbereich unten kühler an, obwohl die mittlere Raumtemperatur rechnerisch passt. Genau deshalb sollte die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe immer mit dem geplanten Wärmeverteilsystem und der Regelstrategie zusammengedacht werden, statt nur eine Zahl für „kW“ zu liefern.


    Fläche vs. Volumen: Welche Bezugsgröße in der Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe zählt

    Ein häufiger Denkfehler lautet: „Der Raum ist doppelt so hoch, also brauche ich doppelt so viel Heizleistung.“ So einfach ist es nicht. In der Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe arbeiten Sie im Kern mit zwei Verlustarten: Transmissionswärmeverlusten durch Bauteile (Wände, Fenster, Dach, Boden) und Lüftungswärmeverlusten durch Luftaustausch. Die Transmissionsverluste hängen primär an Flächen und U-Werten – also eher an Geometrie der Hülle als am Volumen. Die Lüftungsverluste hingegen hängen stark am Volumen (und an der Luftwechselrate).

    Das bedeutet: Steigt nur die Raumhöhe, ohne dass Außenwandfläche oder Fensterflächen wesentlich zunehmen (z. B. innenliegende Räume, Treppenhausanteile oder ein hoher Raum innerhalb der thermischen Hülle), dann wächst die Heizlast nicht linear mit der Höhe. Steigt die Höhe aber in Verbindung mit mehr Außenfläche – etwa bei einem offenen Wohnbereich mit großer Glasfront bis unter den First – dann kann die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe deutlich höhere Werte ergeben.

    Hilfreich ist eine saubere Trennung der Fragen:

    • Welche Bauteilflächen ändern sich wirklich? Außenwandfläche, Fensterfläche, Dachschrägen, Decken gegen Außenluft.
    • Welche Luftwechselannahmen sind realistisch? Undichtheiten, Nutzung (Kamin, häufiges Stoßlüften), Lüftungsanlage.
    • Wie wird Wärme abgegeben? Niedertemperaturflächenheizung wirkt anders als punktuelle Heizkörper in hohen Räumen.
    • Wie wird geregelt? Modulation der Wärmepumpe, Heizkurve, Raumfühlerposition, ggf. Deckenventilatoren.

    Erst wenn diese Punkte sauber sind, liefert die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe Ergebnisse, die in der realen Nutzung nicht „überraschen“.


    Transmission: Mehr Außenfläche und große Verglasung – warum die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe oft hier kippt

    Bei hohen Räumen ist das eigentliche Problem häufig nicht das zusätzliche Luftvolumen, sondern die Gebäudehülle. Die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe steigt besonders dann, wenn mehr Außenwandfläche „dazukommt“ oder wenn der Raum architektonisch mit großen Fensterflächen geplant ist. Gerade Loft-Charakter, offene Galerien oder Wohnbereiche bis unter den Dachfirst sind in der Praxis oft mit überdurchschnittlichen U-Werten einzelner Bauteile oder mit sehr großen transparenten Flächen verbunden.

    Rechnerisch gilt für den Transmissionswärmeverlust vereinfacht: Verlust = U-Wert × Fläche × Temperaturdifferenz. Wenn die Raumhöhe von 2,5 m auf 4,0 m steigt, wächst bei einer Außenwand gleicher Länge die Fläche um 60 %. Das ist spürbar – aber nur, wenn diese Wand tatsächlich Außenwand ist. Wird die zusätzliche Höhe hingegen innerhalb der gedämmten Hülle „nach innen“ gewonnen (z. B. offener Luftraum zu einer Galerie, die weiterhin innerhalb des Gebäudes liegt), dann ändert sich die Außenfläche kaum und die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe steigt weniger stark als erwartet.

    Ein weiteres Thema sind Wärmebrücken und Anschlussdetails: Hohe Glasfronten, Stützen, Deckenauflager oder Dachanschlüsse können den effektiven Wärmeverlust erhöhen. Das muss nicht bedeuten, dass jede Planung „problematisch“ ist – aber die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe sollte hier genauer sein als eine grobe Quadratmeter-Schätzung. In der Praxis lohnt es sich, bei hohen Räumen die größten Transmissions-Treiber gezielt zu identifizieren und baulich zu optimieren (z. B. bessere Verglasung, reduzierte Rahmenanteile, sorgfältige Anschlussplanung), bevor man die Wärmepumpe größer dimensioniert. Das ist meist die dauerhaft effizientere Lösung.


    Lüftungswärmeverluste und Infiltration: Der Sensibilitätsfaktor in der Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe

    Wenn die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe „überraschend“ hoch ausfällt, liegt das sehr häufig an den Lüftungswärmeverlusten. Der Grund: Lüftungsverluste skalieren mit dem Raumvolumen – und hohe Räume sind volumenseitig sofort deutlich größer. Entscheidend ist dabei nicht nur, wie oft Sie lüften, sondern auch, wie dicht das Gebäude ist und ob eine kontrollierte Lüftung vorhanden ist. In Altbauten mit hohen Decken sind Undichtheiten, Fugen, historische Fensteranschlüsse oder ein offener Kaminzug typische Treiber. In Neubauten mit großen Lufträumen können falsche Annahmen zum Luftwechsel den Bedarf nach oben treiben.

    In der Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe sollten Sie deshalb besonders sauber arbeiten bei:

    • Luftwechselrate (n): Realistisch ansetzen, abhängig von Nutzung, Gebäudedichtheit und Lüftungstechnik.
    • Infiltration: Nicht mit „Pi mal Daumen“ erschlagen, sondern am Gebäudezustand orientieren.
    • Lüftungskonzept: Fensterlüftung vs. Lüftungsanlage mit/ohne Wärmerückgewinnung.
    • Sondereffekte: Treppenhaus als „Kamin“, häufig geöffnetes Haustürumfeld, windanfällige Fassaden, große Schiebetüren.

    Wichtig: Hohe Räume begünstigen thermische Schichtung. Dadurch kann oben wärmere Luft schneller abgeführt werden, wenn z. B. Dachfenster oder Oberlichter gelüftet werden. Das ist im Alltag komfortabel, aber für die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe heißt es: Die Lüftungsstrategie beeinflusst die erforderliche Leistung mehr als in „normalen“ Räumen. Wer hier sauber plant, gewinnt doppelt – eine kleinere, effizienter modulierte Wärmepumpe und stabilere Raumtemperaturen ohne extreme Vorläufe.


    Thermische Schichtung und Komfort: Was die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe indirekt beeinflusst

    Die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe liefert eine Leistung, um Wärmeverluste bei Norm-Außentemperatur auszugleichen. Sie sagt jedoch nicht automatisch, ob es sich unten im Aufenthaltsbereich angenehm anfühlt. Hohe Räume neigen zur Schichtung: Warme Luft steigt, kältere Luft bleibt unten. Das kann dazu führen, dass die mittlere Raumtemperatur zwar erreicht wird, der Wohnbereich aber „zugig-kühl“ wirkt. In der Konsequenz drehen Nutzer die Solltemperatur hoch – und genau dann steigen Vorlauftemperaturen, Stromverbrauch und Verschleiß.

    Für die Planung bedeutet das: Die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe sollte immer zusammen mit der Art der Wärmeabgabe bewertet werden. Flächenheizungen (Fußboden- oder Wandheizung) liefern Strahlungsanteile und bringen Komfort, ohne dass die Lufttemperatur stark erhöht werden muss. Heizkörper können in hohen Räumen funktionieren, neigen aber eher dazu, Konvektion zu erzeugen – und das kann die Schichtung verstärken, wenn die Luft „nach oben“ getragen wird. In großen Lufträumen sind zudem Lösungen wie langsam laufende Deckenventilatoren oder gezielte Luftumwälzung (nicht als „Zugmaschine“, sondern zur Temperaturnivellierung) oft ein Effizienzhebel, weil die Wärmepumpe mit geringerer Vorlauftemperatur arbeiten kann.

    Praktisch relevant für die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe ist deshalb, dass Sie neben der rechnerischen Last auch die Systemtemperaturen im Blick behalten. Eine leicht höhere Heizlast ist meist weniger problematisch als eine Anlage, die nur mit hohen Vorläufen den Komfort schafft. Wer Schichtung reduziert, verbessert die gefühlte Wärme bei gleicher Heizleistung – und macht die Wärmepumpe effizienter.


    Wärmepumpe auslegen: Welche Folgen die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe für Leistung, Vorlauf und Taktung hat

    Sobald die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe steht, folgt die entscheidende Frage: Wie übersetzen Sie diese Zahl in eine funktionierende Wärmepumpen-Auslegung? Hier passieren in hohen Räumen besonders häufig zwei Fehler: Entweder wird aus Angst „aufgerundet“ (Überdimensionierung), oder man unterschätzt die Systemtemperatur und wundert sich später über hohe Vorläufe. Beides kostet Effizienz.

    Für die Leistungsauslegung gilt: Die Wärmepumpe muss die Heizlast bei hoher Raumhöhe zuverlässig decken – idealerweise bei niedrigen Vorlauftemperaturen. Das spricht für:

    • Niedertemperatur-Wärmeübergabe (große Heizflächen, Flächenheizung, ausreichend dimensionierte Heizkörper).
    • Gute Modulation (Inverter), damit die Anlage in Übergangszeiten nicht taktet.
    • Saubere Heizkurve und sinnvolle Sensorik (Raumfühlerposition nicht in „Wärmeglocken“ oder in Zugbereichen).
    • Hydraulik und Volumenstrom passend zum System, damit die Wärmeabgabe die berechnete Leistung auch wirklich in den Raum bringt.

    Bei der Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe ist außerdem der Blick auf „Spitzen“ wichtig: Große Glasflächen erzeugen zwar Transmissionsverluste, aber auch solare Gewinne bei Sonnenschein. Umgekehrt können windige Tage Infiltration erhöhen. Eine Wärmepumpe sollte deshalb nicht nur auf eine starre Zahl optimiert werden, sondern auf stabile Regelbarkeit. In vielen Fällen ist eine präzise Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe die Grundlage dafür, eine moderat dimensionierte Wärmepumpe zu wählen, die in der Praxis effizienter läuft als ein übergroßes Gerät. Entscheidend ist, dass die berechnete Last mit der realen Wärmeabgabe (und dem Komfort unten im Aufenthaltsbereich) zusammenpasst.


    Praxisbeispiel mit Tabelle: So verändert die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe die Ergebnisse

    Ein vereinfachtes Beispiel zeigt, wo die Unterschiede herkommen. Nehmen wir einen Wohnraum mit 40 m² Grundfläche. Variante A hat 2,5 m Raumhöhe (Standard), Variante B hat 4,0 m Raumhöhe (Loft). Außenwandlänge und Fensterflächen seien in Variante B teilweise größer, weil die Verglasung höher ausfällt. Die Zahlen sind bewusst vereinfacht, um die Logik der Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe transparent zu machen.

    ParameterVariante A (2,5 m)Variante B (4,0 m)Wirkung auf Ergebnis
    Raumvolumen100 m³160 m³Lüftungs-/Infiltrationsverluste steigen deutlich
    Außenwandfläche (vereinfachte Annahme)30 m²48 m²Transmissionsverluste steigen über Fläche
    Fensterfläche8 m²12 m²hoher Einfluss, weil Fenster oft „schwächster“ Bauteil
    Luftwechselrate (gleich angesetzt)0,5 1/h0,5 1/hbei höherem Volumen absolut mehr Luftaustausch
    Ziel-Raumtemperatur20 °C20 °CKomfort unten kann trotzdem unterschiedlich sein

    Was man daraus lernt: Die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe steigt nicht nur wegen „mehr Luft“, sondern oft wegen einer Kombination aus größerer Hüllfläche und höheren Lüftungsverlusten. In der Praxis wird es noch spannender: Wenn Variante B zusätzlich ein offenes Treppenhaus oder häufig genutzte Terrassentüren hat, steigt die effektive Infiltration. Umgekehrt kann eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung die Lüftungsverluste deutlich reduzieren – und damit die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe wieder „einfangen“. Wichtig ist der methodische Ansatz: erst Geometrie und Hülle sauber, dann Luftwechsel realistisch, dann Wärmeabgabe und Regelung konsequent darauf auslegen.


    Häufige Fehler und Best Practices: So wird die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe belastbar

    Gerade bei hohen Räumen ist die Versuchung groß, mit pauschalen Zuschlägen zu arbeiten. Das führt entweder zu unnötig großen Wärmepumpen oder zu Anlagen, die zwar rechnerisch passen, aber im Komfort versagen. Die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe wird belastbar, wenn Sie typische Fehler vermeiden und die Planung praxisnah absichern.

    Häufige Fehler:

    • Volumen ignorieren und nur mit m² rechnen, obwohl Lüftungsverluste volumetrisch wirken.
    • Außenflächen falsch erfassen, z. B. Galerie- oder Dachflächen nicht sauber zuordnen.
    • Luftwechsel „aus dem Bauch“, ohne Gebäudedichtheit und Nutzung zu berücksichtigen.
    • Wärmeübergabe zu klein dimensioniert, wodurch die Wärmepumpe mit hohen Vorläufen arbeiten muss.
    • Schichtung nicht berücksichtigt, obwohl der Aufenthaltsbereich unten liegt und oben Wärme „parkt“.

    Best Practices:

    • Die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe räumlich differenziert durchführen: Lufträume, Galerien und angrenzende Zonen getrennt betrachten.
    • Luftwechselannahmen begründen: Gebäudestandard, Lüftungskonzept, Nutzungsprofil (z. B. häufige Stoßlüftung).
    • Wärmeabgabe auf niedrige Systemtemperaturen optimieren: große Flächen, passende Heizkörperauslegung, ausreichende Durchflüsse.
    • Komforttechnische Maßnahmen einplanen: milde Umwälzung, sinnvolle Luftführung, Regelung so konfigurieren, dass nicht „gegen die Schichtung“ überheizt wird.

    Wenn diese Punkte sitzen, ist die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe nicht nur ein Rechenergebnis, sondern ein Planungstool, das Fehlentscheidungen bei Wärmepumpe, Hydraulik und Regelung verhindert.


    Fazit: Mit sauberer Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe zur passenden Wärmepumpe

    Hohe Räume sind architektonisch attraktiv, energetisch aber anspruchsvoller – nicht zwingend „unwirtschaftlich“, sondern einfach sensibler in der Planung. Die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe ist der Schlüssel, um diese Sensibilität in belastbare Zahlen zu übersetzen. Rechnerisch verschieben sich die Gewichte: Transmissionsverluste steigen vor allem dann, wenn Außenflächen und Verglasung zunehmen; Lüftungs- und Infiltrationsverluste gewinnen an Bedeutung, weil sie direkt am Volumen hängen. Dazu kommt die Komfortrealität thermischer Schichtung, die die gefühlte Wärme im Aufenthaltsbereich beeinflusst und indirekt die Systemtemperaturen nach oben treiben kann, wenn man sie ignoriert.

    Die praktische Konsequenz lautet: Wer die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe sauber macht, kann die Wärmepumpe meist präziser und häufig sogar kleiner dimensionieren, weil Unsicherheiten reduziert werden. Gleichzeitig lassen sich Vorlauftemperaturen gezielt niedrig halten – und genau dort liegt der Effizienzgewinn einer Wärmepumpe. Nutzen Sie die Rechnung nicht als Pflichtübung, sondern als Entscheidungsgrundlage: Luftwechsel realistisch ansetzen, Hüllflächen korrekt erfassen, Wärmeabgabe passend auslegen und Komfortthemen wie Schichtung in die Systemplanung integrieren. Dann wird die Heizlastberechnung bei hoher Raumhöhe zur Grundlage für eine Wärmepumpenanlage, die leise, effizient und dauerhaft komfortabel arbeitet.

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    Sebastian
    • Website

    Sebastian ist Redakteur beim Wärmepumpen Blog und steht für fachlich fundierte, praxisnahe Inhalte rund um Wärmepumpen. Er beschäftigt sich intensiv mit Planung, Auslegung und effizientem Betrieb – von der passenden Gerätewahl über Hydraulik und Regelung bis hin zu typischen Fehlerquellen in der Praxis. Seine Artikel sind klar strukturiert, verständlich geschrieben und helfen dabei, Angebote besser zu bewerten und technische Entscheidungen sicher zu treffen – sowohl im Neubau als auch bei der Sanierung im Bestand.

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